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© Kirchengemeindeverband Göschwitz - Rothenstein 2015
Kirchengemeindeverband Göschwitz - Rothenstein Kirche Göschwitz zurück
1427 urkundliche Ersterwähnung von Göschwitz als „Geschwicz“; andere Schreibweisen „Jeschewitz“ oder „Jestwitz“ (1438) und Jeschewicz (1464); verschiedene Deutungen des Namens mit slawischen Ursprung sind möglich, einleuchtend wäre die aus dem Grundwort „jez“ (Fischwehr, Fischzaun) entstandene Bezeichnung als Ort am Fischwehr; eventuell hat der Ortsname aber auch seinen Ursprung in einem Personennamen 1510     Errichtung der Kirche an der Stelle eines Vorgängerbaus; spätgotischer Stil, noch sichtbar in den drei Chorfenstern mit Maßwerk und altem (inneren) Portal mit Wappen, links das sächsische mit Rautenkranz, rechts das des altdeutschen Reiches mit auf dem Kopf stehenden Kurschwertern 1746     Beschädigung bei Dorfbrand; in welchem Umfang und ob die Kirche nur     äußerlich oder auch im Innenraum geschädigt wurde, ist unklar 1752 Wiederaufbau mit zwei Emporen und Stuckdecke mit Weinranken und Trauben; auch aus dem 18. Jahrhundert stammt der Grabstein, der an der Nordseite des Anbaus außen angebracht wurde, auf dem ein Mädchen mit Tulpe und Weintraube dargestellt und der Rest des Namens „Maria Barbar …“ erkennbar ist. 1969-74 Erweiterung der Kirche durch Westanbau, dabei Verlegung des Portals; Renovierung innen und außen mit Entfernung der Emporen, des Kanzelaltars und der alten Orgel; die 1973 in Stralsund gefertigten zwei Kerzenleuchter wurden von Frau Irmgard Graubner gestiftet 1975       Orgelneubau durch Firma Böhm, Gotha 2004 Erneuerung der Elektrik nebst Heizungsausbau und komplette Renovierung des Innenraums der Kirche; Neugestaltung der Stuckdecke nach historischem Vorbild mit farblich abgesetzten Spiegeln; Ausbau des Westanbaus mit Gemeinderaum (Winterkirche) in der ersten Etage mit optischer Verbindung zum Kirchenschiff durch Glastrennwand und damit Schaffung eines für die Gemeindearbeit nutzbaren Raumes als Ersatz für das  Anfang der 60iger Jahre erworbene und 2000 wieder verkaufte Pfarrhaus auf der Prüssingstraße; bei Öffnung der Schiebefenster als Empore nutzbar; Ausbau der Sanitärsituation im Erdgeschoß 2006 Einbau eines seniorenfreundlichen Treppenliftes zum Gemeinderaum 2012 Restaurierung und Indienstnahme von historischem Kanzelkorb und Taufgestell 2014    Einbau des Kunstglasfensters von Uta Schock im Chor